Wie gelingt Schulverpflegung? Ein Forschungsprojekt im Norden erkundet neue Wege der Beratungspraxis

Die Vernetzungsstellen Schulverpflegung Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen den Weg zu einer qualitativ hochwertigen Schulverpflegung vereinfachen.

In dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Forschungsprojekt „Untersuchung und Systematisierung von Gelingensfaktoren für die Schulverpflegung“ soll die Frage geklärt werden, wie länderspezifische Erfahrungen aus der Beratungspraxis in allgemeingültige, übertragbare Aussagen überführt werden können. Ziel ist ein Beratungstool, welches die Gelingensbedingungen in der Schulverpflegung in den Fokus stellt. Dazu gehören Rahmenbedingungen im Schulbetrieb, wie Pausenzeiten, die Mensagestaltung oder die Organisation der Essensausgabe. Wichtig sind zudem die Beteiligung der Lehrkräfte und Schüler_innen bei der Essensplanung, die Qualität des Essens, betriebswirtschaftliche Kennziffern und andere Faktoren.

Die Vernetzungsstellen haben in ihren Bundesländern diese Faktoren bisher nach eigener Methodik erfasst und daraus den Beratungs- und Veränderungsbedarf der Schulen abgeleitet.

Die Forschungsfrage: Ist es möglich, die zahlreichen erfassten Faktoren zu objektivieren und ein einheitliches, übertragbares Analyse-Instrument zu entwickeln? In der aktuellen Projektphase werden erste Schulhospitationen ausgewertet und das Befragungsinstrument evaluiert. Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden Ende 2018 veröffentlicht.

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